Aus Fastfood wird Slowfood für Leib und Seele und ein echter Trend in Deutschlands Städten, doch was ist Barbecue eigentlich?

Unvergleichlich zartes, saftiges Fleisch und eine besonders rauchige Garmethode: BBQ ist mittlerweile auch in Deutschland en vogue – ob nun im heimischen Garten oder im Restaurant um die Ecke – salonfähig geworden ist.

Doch woher stammt die rustikale Art, alle möglichen Fleischsorten zuzubereiten?

Barbacoa oder Barbecue?

Nord- oder Südamerika ist die Frage, die bis heute Streit unter Forschern auslöst.

Im Karibikraum ist es bis heute Tradition in einem in die Erde gegrabenen Loch Holzglut zu platzieren. Darüber wird anschließend eine dünne Schicht Erde platziert, dann ein Stück Fleisch oder ein Tier am Stück und schlussendlich wieder eine Schicht Erde. Was rudimentär klingt, überrascht nach einigen Stunden mit einem wahnsinnig leckeren und saftig zarten Ergebnis. Und noch eine Überraschung ist der Name dieser Art der Zubereitung: Barbacoa.

So nun die erste Theorie, die zweite ist der typische American Way of Life, auf den wir unseren Fokus richten wollen. Auf den Farmen im Süden der USA wurde schon immer gern gegrillt, am liebsten in großer Manier.

Bei diesen Barbecues wird auf das Erdloch verzichtet, viel mehr baut man hier auf große Grills mit Haube.

Ab unter die Haube: Was man am Grill beachten sollte

Was man am Grill beachten sollte: Dabei liegt die optimale Temperatur zwischen ca. 100°C und 160°C – ein Thermometer ist hier von Vorteil.

Bei Holzkohlegrills ist die Wahl der Kohle ein wichtiger Punkt. Denn besonders Buchenholzkohle gibt dem Fleisch ein tolles, gesmoktes Aroma. Zudem brennt diese schonender, länger und sauberer.

So gelingt zuhause oder in der Gastronomie ein perfektes Barbecue schon seit vielen Jahren – echtes Slowfood für Leib und Seele eben.

Slowfood deshalb, weil je nach Fleischsorte – ob Beef, Pork, Lamm oder Geflügel – bis zu 2 Stunden Garzeit unter der Haube eingeplant werden sollten.

Spare Ribs, Pulled Beef, Flank Steak und Co – was kommt auf den Rost?

Wichtig für Fleisch auf dem Grill ist, dass es nicht zu trocken wird. Deshalb werden große Stücke bevorzugt, die über viel Fett verfügen – das heißt meistens Schweineschulter und Schweinenacken für das Pulled Pork, oder Rinderbrust und Rinderflanke für Beef Brisket.

Aber auch Hammel oder Lamm sind – besonders in Kentucky – eine echte Alternative für ein schmackhaftes BBQ. Dazu passen natürlich auch einige Sides, die je nach Geschmack serviert werden.

Smoked Veggies wie Zucchini oder Süßkartoffel aber auch ganz andere Kreationen – die Palette neben dem Fleisch ist ebenfalls sehr vielfältig und kreativ.

Düsseldorf, München, Berlin: Neue Restaurants für Barbecue-Fans

Düsseldorf, München, Berlin: Neue Restaurants für Barbecue-FansDoch auch Kochfaule müssen nicht auf leckere Barbecue-Gerichte verzichten: Wie bereits eingangs erwähnt ist das klassische BBQ genau wie Steaks und Burger auf dem Vormarsch in Deutschland.

Gerade in Großstädten wie Köln, Düsseldorf oder Hamburg: Viele Gastronomen haben die Zeichen der Zeit erkannt und setzen auf ausschließlich amerikanische Restaurants.

Am Beispiel BaByQ in Düsseldorf oder dem Rusticana aus München ist ein klares Konzept in bodenständigem Ambiente gut zu erkennen.

Den Erfolg machen hier der eigene Qualitätsanspruch absolute Experten am Grill aus – denn gerade „Neuheiten“ verlangen ein wenig Eingewöhnungszeit.

Barbeque Restaurant Düsseldorf

Abschließend ist die Eingangsfrage vielleicht doch nicht ganz so wichtig. Denn ob nun auf der USA Reise, im Urlaub in der Karibik, am eigenen Grill oder im Barbecue-Restaurant um die Ecke:

Diese Art zu speisen ist etwas ganz Besonderes und ist auf jeden Fall mindestens einen Versuch wert.

Guten Appetit!









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