Personalplanung, Personalmanagement, Personalrecruiting – man könnte fast meinen, dass es heute für Unternehmen jedweder Branche mehr um die Auswahl und Führung von Mitarbeitern als um das eigentliche Kerngeschäft geht. Doch eines ist ohne das andere nicht zu denken, denn der Arbeitnehmer, der Mitarbeiter, ja der Mensch an sich ist eine wichtige Ressource auf dem Markt – trotz aller Automatisierung, Digitalisierung und Technologisierung. Nicht umsonst spricht man von den Human Resources – Wissen, Kompetenzen, Fähigkeiten, Erfahrung, Expertise sind individuelle Güter, die ein Arbeitnehmer in sein Unternehmen bringt.

Ohne geht es nicht: Personalplanung & Co im Unternehmen

Bildquelle: Personalvermittler Dekra-Arbeit.de

Als Konzern führt in wettbewerbsträchtigen Umfeldern 2018 kein Weg mehr daran vorbei, sich mit möglichst effizienter Personalplanung auseinanderzusetzen. Es geht dabei mehr als nur um die einzelne Person und die einzelne Arbeitskraft, sondern eben darum, welche Qualifikationen und auch Motivationen ich als Unternehmer zu welcher Zeit im Unternehmen brauche.

  • Wie entwickeln sich der Markt und die Auftragslage?
  • Wie sind die langfristigen Perspektiven – wie sieht es mit kurzfristigen Auftragsspitzen aus?
  • Wie sind Produktion und Investitionen geplant?
  • Wie ist der eigene Status der Personalsituation – am einen Ende (Einstellungen, Auszubildende, Nachwuchskräfte) als auch am anderen Ende (Renteneintritte, Altersteilzeit)?
  • Was sind zukünftige Entwicklungen und Trends in der Branche und im Wettbewerbsumfeld – und was heißen sie für das Thema Personal?
  • Gibt es eine Unternehmensstrategie und Ziele – ganzheitlich und mit Blick auf die Personalplanung?

Vorbei also die Zeiten, in denen die Personalabteilung oder ein HR Consulting nice-2-have innerhalb der Unternehmensstruktur war – schön, wenn man sie hatte, aber „kriegsentscheidend“ waren sie nie. Nicht wenige Experten sprechen heute ganz im Gegenteil gar davon, dass die Personaler nach der Geschäftsführung und CEO-Ebene den wichtigsten Entscheidungsfaktor in einem Konzern darstellen. Sie prägen entscheidend den Unternehmenserfolg, aber auch die Unternehmenskultur. Ihre Arbeit ist unabdingbar für die Erreichung von Unternehmenszielen und eng verknüpft mit anderen Planungsprozessen, wie

Personalplanung = Strategischer Teil der Unternehmensführung statt „Nice-to-Have“

Denn der Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte für Zeitarbeit ist längst voll entbrannt – wer sich diesem Wettbewerb nicht mit den entsprechenden Strukturen stellt, ist dem unternehmerischen Untergang geweiht.

Bots, Algorithmen, künstliche Intelligenz ganz klar gehen viele Tendenzen – gerade bei gleichförmigen und immer wiederkehrenden Arbeitsabläufen – genau in diese Richtung. Doch gerade in kreativen oder emotional-empathischen Bereichen, wenn es um Konzepte und Strategien statt um Werkzeuge geht – ist der Mensch weiterhin der durch nichts zu ersetzende Faktor.

Doch immer wichtiger wird vor allem eines: der „Fit“ zwischen Unternehmen und Mitarbeitern – also wie gut passen sie zusammen? Und zwar beiderseits. Nur wenn ein Mitarbeiter sich hundertprozentig zu Hause fühlt und in seiner Arbeit zwar gefordert und gefördert, aber nicht überfordert ist, wird er seine Leistung bringen.

Und noch wichtiger: seine Motivation haben!

Andererseits; Nur wenn ein Unternehmen den passenden Gegenpart auf Arbeitnehmerseite findet, der allen Anforderungen gerecht wird und sowohl mit Blick auf die Hard Skills als auch die Soft Skills, die Firma oder die Agentur letztlich weiterbringt, hat es etwas davon und wird wiederum in den Mitarbeiter investieren.

Planung und „Zusammenpassen“ – der Schlüssel für effektives Personalmanagement

Diese „Zusammenpassen“ zu gewährleisten gilt wahrscheinlich als DIE Herausforderung des Arbeitsmarkts von heute. Nur so sind langfristige, nur so sind mehrwertige Arbeitsverhältnisse möglich. Nicht zuletzt aus diesem Grund haben professionelle Personaldienstleister Hochkonjunktur.

Sie bilden die Schnittstelle, nehmen die entscheidende Vermittlerrolle ein und sind auch aus der Jobvermittlung nicht mehr wegzudenken.

Gleichzeitig übernehmen sie den strategischen Part für die Konzerne: Analysen, Konzepte und Vorgehensweise zur optimalen Personalplanung. Denn genau hier sollte man als Akteur nichts mehr dem „Kollegen Zufall“ überlassen. Schon allein deshalb, weil Fach- und Führungskräfte eben nicht mehr kurzfristig zur Verfügung stehen, sondern oftmals in langwierigen Prozessen angeworben und ausgewählt werden müssen.

Es gilt frühzeitig Rahmenbedingungen zu schaffen, Entwicklungen kurz-, mittel- und langfristig zu antizipieren und das eigene Personalmanagement im Rahmen der gesamten Unternehmensplanung darauf einzustellen.

Dabei geht es längst nicht mehr nur um die reine Personalbeschaffung und Vermittlung von Jobs – ohnehin genaugenommen ein Unwort, das man Arbeitskräfte niemals wie eine Ware „beschafft“ –, sondern dann auch um den richtigen, effektivsten und zielgerichtetsten Einsatz von Personal. Personaleinsatzplanung ist hier das richtige Stichwort.

Mehr als nur einzelne Maßnahmen – ganzheitliche Perspektive auf das Thema Personal

Zudem ist es mit der Einstellung im Unternehmen nicht getan: Personal, das fachlich auf der „Höhe der Zeit“ sein soll, Innovationen tragen und Impulse setzen soll, muss stetig weiter gefördert und gefordert werden. Personalentwicklung, zum Beispiel via Maßnahmen Fort- und Weiterbildung und den Blick über den Tellerrand. Die eigenen Ressourcen werden somit gestärkt – Kompetenz und Qualifikation werden intern aufgebaut statt ständig extern hinzugeholt zu werden.

Personalplanung

Stellen planen, Stellen besetzen und weiterentwickeln: All dies zu einem großen stimmigen Bild zusammenzufügen, Personalbedarf, Personalbeschaffung und Personaleinsatzplanung miteinander harmonisch in Einklang zu bringen und entlang der Unternehmensziele zu gestalten – das braucht professionelles Management der Prozesse und Strukturen. Und natürlich ein Bewusstsein dafür, was überhaupt diese Ziele sind

Planung ist das halbe Leben

Die Weisheit mancher Großeltern hat auf dem Arbeitsmarkt 2018 höchste Aktualität und Relevanz – und Personalplanung ist das beste Beispiel dafür!









Tags:
  • Es wurden für diesen Artikel leider noch keine Ergebnisse ermittelt...