Ein Koch und sein Messer – das ist eine ganz besondere Verbindung, nicht wenige sprechen gar von einer Liebesbeziehung. Stunde um Stunde verbringen beide gemeinsam bei der Zubereitung exzellenter Speisen und Gerichte, sei es in der privaten Küche oder der professionellen Gastronomie. Der Koch muss sich auf sein Kochmesser verlassen können.

Die Messer der Meister: Spitzenköche und ihre Heiligtümer

Bildquelle: GermanCut.de

Gleichzeitig hegt und pflegt er es, durch regelmäßiges Schärfen oder sanfte Reinigung mit Pflegeölen oder -seifen. Hat er einmal das richtige gefunden, wird er dabei bleiben und vielleicht sogar eine ganze Messerfamilie derselben Marke, Serie oder Edition sein Eigen nennen. Bis das der Tod sie scheidet – naja, fast.

Für viele angehende Köche beginnt die Laufbahn mit einem bestimmten Startschuss: Der ersten Lehrstelle – und dem ersten professionellen Messerset, der ganze Stolz und das Rüstzeug für alle anstehenden Herausforderungen.

vom Gemüse- oder Tranchier- bis zum FiletiermesserWährend es am Anfang hauptsächlich darum geht, dass das Set praktisch ist und eine Vielfalt der verschiedenen Messer beinhaltet (vom Gemüse- oder Tranchier- bis zum Filetiermesser), kommen Jungköche schnell dahinter, dass es beim Schneidwerkzeug auf ein wenig mehr ankommt:

  • Schärfe und Standzeit, denn ist es erstmal stumpf, verliert man schnell die Lust und Freude am Schneiden
  • ermüdungsfreies Arbeiten, das in der richtigen Balance und Ergonomie sowie einem leichten Gewicht des Messer begründet liegt
  • einen „handschmeichelnden“ Griff, also dass das Messer gut in der Hand liegt
  • die universelle Verwendbarkeit eines echten Kochmessers

Früh beginnen die meisten Profi- aber auch Hobbyköche also zu Schwärmen – eben nicht von herkömmlichen Messern in einem Set, sondern von den besonderen Exemplaren besonderer Marken.

Diese Manufakturen stehen in dem Ruf „die etwas anderen“ Klingen zu schmieden und diese mit ebenfalls „etwas anderen“ Griffen zu kombinieren: Kunstvolle Synthesen zu echten Meisterwerken.

Echte Kochkunst braucht echte Meisterwerke der Schmiedekunst

KochmesserDie Sehnsucht nach derlei Schneidwerkzeugen hat bei einem Koch mit Anspruch und Ambition auch viel mit seinem Selbstverständnis zu tun: Exzellente Ergebnisse in der Küche entstehen auch und erst durch äußerst präzises Arbeiten, durch feinste Schnitte und hauchdünnes Schneidgut. Und dazu bedarf es eben eines besonderen Werkzeugs.

In letzter Zeit gehört noch ein weiterer Gedanke dazu: Der Respekt vor hochwertigen Lebensmitteln, die gerade in der Profi- und Sterneküche Verwendung finden. Und wie könnte man diesen Respekt besser zollen als durch die Verarbeitung mit einem ebenso hochwertigen Messer, das dem Fleisch, Fisch oder anderem kulinarischen Grundstoff keine „Gewalt“ antut, sondern es mit gebührender Hochachtung und Wertschätzung schneidet.

Stilvoll arbeiten, stilvoll schneiden in einem stilvollen Restaurant, das etwas auf sich hält. Aber nicht nur das Schneidwerkzeug sollte stilvoll sein, sondern auch das besonders edle Besteckset von z.B. Germancut.

Auch die Ästhetik spielt hier mit hinein: Das Auge isst nicht nur mit, nein, es kocht gewissermaßen auch mit. Und das aus gleich zwei Perspektiven: Mit einem optisch attraktiven und vom Design her durchdachten Kochmesser arbeitet man sicherlich ganz einfach lieber. Zudem ist das „Zuschauen“ beim Kochen zu einem immer wichtigeren Element geworden: offene Großküchen ermöglichen immer öfter für den Restaurantbesucher den Blick hinter die Kulissen, der Trend des „Show-Cookings“ – sei es auf Messen oder anderen Veranstaltungen – lässt die Menschen über die Schulter berühmter Köche schauen und nicht zuletzt wird ja auch im Fernsehen mehr denn je gekocht – und dabei Messer in Aktion und Großaufnahme präsentiert.

Edles Handwerkszeug – um nichts Anderes handelt sich ja – ist zu guter Letzt vielleicht auch Statussymbol, das zu einem sternedekorierten oder einfach bekannten Koch dazugehört und etwas zu seiner Individualität und Repräsentation beiträgt.

Kein Wunder also, dass das Messer zum absoluten Heiligtum eines jeden Spitzenkochs gehört. Doch mit welchen schneiden denn nun die bekannten Sterne- und Fernsehköche?

Nur wenige Köche der Spitzengastronomie tragen dies offen nach außen. Auch muss man immer unterscheiden, ob jemand zum Beispiel in Fernsehshows aus Marketing-, Sponsoring- oder Werbegründen mit einem Messer bestimmter Marke schneidet – oder auch wirklich in seiner eigenen Restaurantküche. Viele Köche erhalten hingegen sogar aus Verbundenheit zu einer Messermanufaktur Sondereditionen bestimmter Kochmesser-Serien, die dann ihren Namen tragen.

Damit unterstreicht der Koch einerseits seine Nähe zur Marke, andererseits profitiert natürlich die Messermarke selbst ebenfalls davon. Sicherlich muss man auch noch einmal unterscheiden, welche Kochmesser Kochprofis empfehlen und welche sie im Jahr 2014 auch tatsächlich benutzen.

Messer: Marken der Spitzenköche 2018?

ChefsTalk Knife: DAS Profi Kochmesser | GermanCut

Bildquelle: TALENTS: Küchenmesser Set für ALLE Fälle | GermanCut

  • Eine der bekanntesten unter diesen Allianzen sind die KAI und der bekannte TV-Koch Tim Mälzer. Gemeinsam wurde zuletzt Kai Shun Premier „Tim Mälzer Serie herausgegeben. Mälzers Motto: „Ein gutes Messer erleichtert nicht nur die Arbeit, sondern hilft auch beim Gelingen“.
  • Das Gesicht der Messermarke Dick hingegen ist Sternekoch Mario Kotaska, bekannt durch Fernsehformate wie „Die Kochprofis“. Hierbei dürfte es sich allerdings um einen klassischen Werbevertrag handeln.
  • Wenn Sie aber im Internet deutsche Kochmesser kaufen wollen, dann schauen Sie doch mal bei Germancut vorbei, denn diese sind komplett ohne Werbung und Werbemaskotchen unterwegs, dafür aber mit den Slogan „Made in Germany„… .

Die Liste könnte man endlos verlängern: Gute Messer und moderne Kochprofis – das gehört einfach zusammen, nicht nur in der Werbung, sondern Tag für Tag in der Küche.









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